Versicherung

Versicherer verarbeiten ein breites Spektrum fachlich unterschiedlicher Geschäftsvorfälle, von Schadenabrechnungen über Courtagen bis hin zu Dienstleisterrechnungen. Da die EN 16931 auf klar strukturierte, einheitliche Geschäftsvorfälle ausgelegt ist, stellt diese Vielfalt bei der Einführung der E-Rechnung eine besondere Herausforderung dar. Besonders im Schadenbereich treffen variable Leistungsbestandteile, externe Partner und fehlende Standardisierung auf eine starre Datenstruktur. Auch Courtage- und Provisionsabrechnungen mit umfangreichen Sammelpositionen lassen sich nur eingeschränkt normgerecht darstellen. Gleichzeitig müssen E-Rechnungen in komplexe, historisch gewachsene Bestands- und Buchungssysteme integriert werden. Hohe regulatorische Anforderungen und große Verarbeitungsvolumina erhöhen die Komplexität zusätzlich.

Im Branchencenter „Versicherung“ werden diese Herausforderungen entlang konkreter Anwendungsszenarien systematisch aufgearbeitet. Anwender aus Bereichen wie Schaden, Leistung, Vertrieb und Rechnungswesen strukturieren gemeinsam mit Branchenverband und Lösungsanbietern die relevanten Problemstellungen. Ziel ist es, daraus belastbare Umsetzungsempfehlungen zu entwickeln, die sowohl die fachliche Vielfalt als auch die technischen Rahmenbedingungen der Branche berücksichtigen. Unternehmen, die sich beteiligen, wirken unmittelbar an der Ausgestaltung dieser Ansätze mit, während die Ergebnisse als fundierte Grundlage für eine praxistaugliche Umsetzung der E-Rechnung im Versicherungsumfeld dienen.

Zentrale Schwerpunkte

Strukturierung heterogener Rechnungsarten im Schadenumfeld

Abbildung von Courtage- und Provisionsabrechnungen

Integration in Bestands- und Buchungssysteme

Sicherstellung regulatorischer Anforderungen und Compliance

Umgang mit hohen Volumina und heterogenen Partneranforderungen